Die reine Wahrheit über Hubschrauberträger.

Es begab sich aber zu der Zeit, dass sich zu fortlaufender Stunde im Vereinslokal sechs Herren Gedanken machten über einen Typ Schiff, der sich in jeder größeren Flotte befindet.
Der Hubschrauberträger.
In meiner Form als Schriftführer nahm ich die Gelegenheit wahr, das folgende tiefschürfende Gespräch mitzuprotokollieren:

Reinhard:   Was iss’n des für ein Plan??
Matthias:   Ein Hubschrauberträger. Stefan will ihn bauen.
Reinhold:   Ein russischer.
Reinhard:   Wofür braucht man des?
Stefan:   Zum Hubschrauber tragen. - Äh... Was macht das für einen Sinn, Hubschrauber zu tragen??
Reinhard:   Wie viele Startplätze hatt’n der??
Matthias:   Ich glaube fünf. Die beiden Dinger da sind Aufzüge. Ein Hubschrau- berträger macht Sinn.
Stefan:   Aha. Naja.
Marian:   Wie lang brauchen die zum Starten??
Klaus:   Nicht lang.
Reinhard:   Von den 4 Startplätzen starten 4 Hubschrauber, die anderen kommen über den Aufzug hoch. Der Hubschrauberträger fährt dabei vorwärts und die Hubschrauber fliegen. Ganz klar.
Reinhold:   Hä?
Matthias:   Also ein Trampolinstart! Reinhard:   Ist doch logisch! Wenn der Hubschrauberträger wegfährt ist der Hubschrauber in der Luft. Also fliegt er.
Klaus:   nickt (lacht)
Matthias:   Das Ding war eine Fehlkonstruktion.
Marian:   Fährt der noch?
Matthias:   Ja.
Marian:   Warum fährt der dann noch?
Matthias:   Hmmm...
Klaus:   Wohin??
Reinhard:   Ins Meer, sie sind ja alle Seeflieger.
Reinhold:   Überzeugend: Die Horizontal- und Vertikal-Rotorik hebt sie wieder raus.
Klaus:   Kommt der Russe zurück??
Matthias:   Warum sollte er??
Klaus:   Die Schrauber fliegen zum Träger hin und er trägt sie dann wieder heim.
Reinhard:   Warum waren sie dann überhaupt in der Luft??
Alle:   Grübel und studier ..... im Plan steht’s nicht drin...
Stefan:   Der Russe wird trotzdem gebastelt, ...dann werdet ihr schon sehen...
Fazit:   Ohne Kommentar

... von Matthias Ahrens

 

Schiffsmodellbauclub Nürnberg e.V.